In der Flut von Abnehmtipps findet man momentan auch eine ganz besondere Diät. Abnehmen mit Proteinen. Mag auf den ersten Blick sehr konträr wirken, da man Proteine, also Eiweiße meist mit einer hohen Kalorienzahl verbindet. Aber mal langsam: worum geht es dabei überhaupt, was sind diese Molkenproteine denn eigentlich, und wie soll diese Diät funktionieren? Die wichtigsten Fakten zur Diät im Überblick.
Proteinpulver
In Milchprodukten wie Magermilch, Jogurt oder dem bröckelig-weißen Cottage Cheese ist diese Form der Proteine enthalten, die man auch Whey Protein nennt. Aber natürlich auch in Milch selbst. In der Umgangsprache meint man mit dieser Bezeichnung aber vor allem die Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform. Gewonnen wird dieses Pulver indem man ganz normaler, flüssiger Molke das Wasser entzieht. So erhält man ein Proteinpulver, das natürlich vielseitiger einsetzbar und einfacher zu transportieren ist. Es kann ganz schnell wieder zu einem Drink gemacht werden, in dem man einfach wieder Wasser oder Magermilch zusetzt und das Pulver so auflöst.
Die Wirkung
Den Molkenproteinen wird ein besonderer Vorteil nachgesagt. Angeblich soll der Körper es sehr schnell aufnehmen und verarbeiten können, wodurch es besonders für die Muskeln nach dem Workout oder Training sehr gut geeignet ist.
Klarstellen muss man gleich, dass Whey Proteine kein magisches Wundermittel sind, die das Fett wie durch Zauberhand schmelzen lassen. Überhaupt sollte man nicht mit einer Gewichtsreduktion rechnen, wirken können die Molkenproteine aber wenn man Muskeln aufbauen möchte und Fett reduzieren will. Das Ziel einer Diät mit diesen Proteinen ist also nicht die Gewichtsreduktion sondern eine schlanke Figur.
Wie die Proteine angewendet werden
Die Diät wird auch damit beworben, dass es gesünder ist, etwas zu essen als gar nichts zu essen. Das gilt für Heißhungerattacken, gedacht ist das dann so, dass man sich schnell einen Shake mixt und damit den Hunger stillt. Helfen sollen die Drinks auch, wenn man versucht mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Das versuchen manche deswegen, weil man so angeblich weniger dazu verleitet wird, sich zu „überfressen“.
Auch wird den Molkenproteinen nachgesagt, dass sie beim Aufbau von so genannter magerer Muskelmasse helfen können. Also wenn man einen „gut definierten“ Körper als Diätziel anstrebt.
Auch in den Ruhephasen und Trainingspausen soll ein Molkenprotein-Drink helfen. Angeblich erhält sich die Muskelmasse so besser, auch bei einer mehrtägigen Trainingspause.